Verschiedene Studien beschäftigen sich mit den Lieblingsportarten oder den am häufigsten betriebenen Sportarten der Deutschen. Die Ergebnisse unterscheiden sich zum Teil – bei Platz 1 sind sich alle Studien einig: Der mit Abstand am häufigsten betriebene und beliebteste Sport der Deutschen ist das Radfahren.

Laut aktueller GfK-Umfrage treten mehr als 27% der Deutschen regelmäßig in ihrer Freizeit in die Pedale. Und weitere 44% tun dies zumindest gelegentlich. Auch wenn die Deutschen sich zumindest vorm Fernseher für Fußball-Experten halten, spielen nur wenige aktiv Fußball (ca. 2%). Dies ist das Ergebnis einer GfK-Umfrage bei 35.000 Befragten.

Wer fährt Rad?

Mehr als ein Viertel der Deutschen steigt mindestens einmal wöchentlich auf das Rad. Im Gegensatz zu anderen Sportarten ist Radfahren quer durch die Bevölkerung und in allen Altersgruppen gleichermaßen beliebt. Ganz anders bei Sportarten wie Gymnastik/Aerobic oder Schwimmen – hier sind es eher die Älteren, die diesen Sport betreiben. Bei den Jüngeren sind Krafttraining oder Joggen sehr beliebt – nahezu die Hälfte der Sportler sind hier unter 45 Jahre alt.

Es liegt allerdings keine Aussage darüber vor wie „ernsthaft“ die Befragten radeln, wie viel bzw. wie lange und in welcher Intensität. Die Fahrt zum Einkauf oder zur Arbeit umfasst dies ebenso wie die große Tour von bis zu 200 Kilometern.

Warum ist Radfahren so beliebt?

Der Radsport ist sehr facettenreich und bietet für die unterschiedlichsten Geschmäcker und „Leistungsniveaus“ etwas. Angefangen beim Straßenradsport und Straßenradrennsport über den Radmarathon oder die Radtouristik - vom Mountainbiking, BMX oder Trial (Geschicklichkeitsfahren), bis hin zu Hallenradsportarten wie Kunstradfahren, Rad Ball und Rad Polo – hier finden die meisten eine Spielart, die dem eigenen Temperament entspricht und richtig Spaß macht.

Ob für den Freizeitradler oder den Profi im Radleistungssport: Radfahren ist gut für die Gesundheit, insbesondere für das Herz-Kreislauf-System, der Stoffwechsel wird angeregt und die Gelenke geschont. Bei entsprechender Belastung ist Radfahren ein sehr gutes Ausdauertraining, bei dem Geschicklichkeit und Reaktionsvermögen geschult werden. Wer es dazu noch etwas sportlicher angeht – ob auf der Straße oder im Gelände – dessen Endorphine und Serotonin erreichen ein Höchstniveau.

Radsport: für jeden etwas dabei, macht fit und glücklich – durchaus verdient auf Platz 1!