Lange Zeit galt Golf als das Hobby der Reichen und Alten. Dieses Klischee hat lange ausgedient und längst ist Golf zu einer beliebten Sportart avanciert, die von Jung und Alt betrieben wird. Golfen ist insgesamt in den letzten Jahren sehr viel sportlicher geworden. Die Profis bereiten sich durch Fitness-Training ebenso wie durch spezielles Techniktraining vor, um ihre Schwünge und Ausdauer zu verbessern und sind körperlich in Topform. Tiger Woods hat vor Jahren bereits den Trend gesetzt, sich durch ein golfspezifisches Kraft-, Ausdauer- und Koordinationstraining – verbunden mit einer adäquaten gesunden Ernährungsweise von seinen Konkurrenten abzusetzen.

Dazu hat er neben dem grundlegenden Training ein speziell auf ihn zugeschnittenes, umfangreiches Fitnesstraining absolviert und erhielt so neben einem athletischen Körper eine äußerst gute Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit.

Golf- Profis wissen um die Vorteile eines gut trainierten Körpers, der ausdauernd ist, nicht so schnell ermüdet und arbeiten deshalb hart an ihrer Fitness. Ihr Ziel ist, dadurch die Bälle sicher noch weiter, konstanter und reproduzierbarer zu schlagen.

Diese Einstellung ist im „Breitensport“ Golf noch nicht überall angekommen. In der Praxis des Golfers gibt es noch wenig Raum für begleitendes Fitnesstraining und noch deutlich weniger für Warm up - oder Cool down-Phasen gepaart mit Dehnübungen für die Muskulatur. Dabei ist es gerade bei den Breitensportlern so wichtig, die Beweglichkeit, Schnellkraft, Koordination und Ausdauer zu stärken, um häufigen Verletzungen vorzubeugen. Für Golfer typische Verletzungen sind im Oberkörper Bandscheiben- und Schulterprobleme sowie Bänderprobleme im Knie- und Fußbereich. Ein Training, das die entsprechende Muskulatur stärkt und auf die zu erbringende Leistung vorbereitet, kann hier viel bewirken bis hin zur deutlichen Verbesserung des Golfschwungs.

Erste wichtige Maßnahme: ein kleines, persönliches Warm up-Programm vor der Runde. Ein ausgiebiges Dehnen regt zum einen die Muskeln an und breitet sie auf Leistung vor, zum anderen wird so ihre Dehnfähigkeit grundsätzlich verbessert. Eine Stärkung der Rumpfmuskulatur durch Kraft- und Dehnübungen sorgt für einen guten Schwung – reproduzierbarer und sicherer. Unnötig zu sagen, dass eine Stärkung der Muskulatur zu weiteren Schlägen führt -  insgesamt wird das Handicap verbessert.

Beispiel für ein Mini Warm up: schnelles Gehen/Walken, besser laufen, dann Kreisen der Schultern (beidseitig!) und Drehen des Oberkörpers (Rotation). Langsam gesteigertes Dehnen der Arm- und Schultermuskulatur und danach sanftes „Einschlagen“ durch Probeschwünge.

Personal- und Fitnesstrainer bieten u.a. auch Golfspezifische Trainingsprogramme an, um Probleme verkürzter Brustmuskulatur und zu schwacher Muskelpartien anzugehen. Neue Sportarten wie bspw. Golf Yoga oder Golf Pilates setzen ebenfalls an dieser Thematik an.

Aber nicht nur ein entsprechendes Fitness-Training ist wichtig. Eine auf sportliche Aktivität ausgelegte, gesunde Ernährungsweise – hier wirken zeitpunktorientierte  Sportnahrungsergänzungen unterstützend - ist für den Golfsportler von eminenter Bedeutung und trägt ebenfalls zur Verbesserung der körperlichen Fitness und letztlich des Handicaps bei.

Fitnesstraining, Warm up und Cool down-Phasen vor und nach der Runde, Techniktraining und eine ausgewogene adäquate Ernährung unterscheiden den Profi vom Breitensportler. Nutzen Sie dieses Wissen für eine erfolgreiche Golfsaison!

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und Spaß dabei!